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"Arisierung"

NS-Justiz

Pogromnacht

NS-Zwangssterilisation

 

Veranstaltungshinweis:

Dienstag, 28. November um 18 Uhr
Szenische Lesung "Die Unfruchtbarmacher" im Oberlandesgericht Karlsruhe,Hoffstraße 10
Im Rahmen der Ausstellung
"Grafeneck 1940 - Euthanasie-Verbrechen in Südwestdeutschland"
bis 2. März 2018 im Generallandesarchiv Karlsruhe

Mahnmal beim Gesundheitsamt

Wanderung des Mahnmals für die Opfer der NS-Zwangssterilisation zum Gesundheitsamt nach R1.

Nachdem das Mahnmal ein Jahr lang am Diakonissen-Krankenhaus stand, einer der Orte, an dem in der NS-Zeit Sterilisationen gegen den Willen der Betroffenen vorgenommen worden waren, wanderte das Mahnmal am 28.03.2017 zum Fachbereich Gesundheit.
Von Ärzten des in der NS-Zeit "staatlichen Gesundheitsamtes" wurden Frauen, Männer und Jugendliche erfasst, begutachtet, als "erbkrank" erklärt und beim Erbgesundheitsgericht angezeigt.
Übergabe der Patenschaft an die Eberhard Gothein-Schule und die Max-Hachenburgschule
Mahnmal vor dem Diako

Gedanken zum Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung von Elsa Romfeld

Genichtete Leben

Auf der glatten, leicht spiegelnden, spießig-schmutzig-weißen Oberfläche dieses Objektes wächst nichts, da lebt nichts. Da kann nichts leben. Und da soll, so vermutet man instinktiv, nichts leben können. Seine Sterilität ist jedenfalls nicht..." zum vollständigen Text

Der Artikel im Mannheimer Morgen zum Umzug des Mahnmals ist hier dokumentiert

Mehr Informationen zu den Zwangssterilisierungen in Mannheim
Mehr Informationen zum Mahnmal und den Veranstaltungen

Stellungnahme des AK-Justiz zur
Zusatztafel zu den städtischen Ehrungen
für Heinrich Vetter

Der Gemeinderat hat im Sommer 2013 beschlossen, Heinrich Vetter die Ehrenbürgerschaft nicht abzuerkennen, aber wegen der Herkunft des Vermögens aus Arisierungen bei den Ehrungen eine Zusatztafel anzubringen. Der Text der Zusatztafeln ist enttäuschend. Wir hätten eine klarere Stellungnahme zum lange vertuschten legalisierten Raub erwartet. Außer Lob für den Stifter enthält der Text sublime Rechtfertigungen, Abschwächungen und Auslassungen. Es fehlt die Benennung des nationalsozialistischen Unrechts.

Die ausführliche Stellungnahme des AK-Justiz können Sie hier herunterladen.


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