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Veranstaltungsflyer

Initiative NAZI-FREIES RECHT!
am 14.12.2016, 18 Uhr
in der Abendakademie
Mannheim U1, 16-19 Saal
Eintritt frei

Erst neulich wurde durch die öffentliche und wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums bekannt, wie viele ehemalige NS-Funktionäre dort in den ersten Jahrzehnten der BRD weiter in Amt und Würden waren.
Doch nicht nur die personelle Kontinuität ist bedrückend. In vielen gängigen Gesetzen versteckt sich bis heute altes Nazi-Recht. Ob Nötigung, Untreue, Erpressung, Vollrausch oder Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.
Das Ziel der im März 2016 gegründeten "Initiative nazifreies Recht" ist es, diese Relikte nationalsozialistischer Gesetzgebung zu entlarven und sie öffentlich zu diskutieren.
Die Initiatorin, Rechtsanwältin Dagmar von Stralendorff aus Berlin, stellt die Hintergründe anhand von anschaulichen Beispielen für jedermann nachvollziehbar dar. Dabei analysiert sie, wie die Nationalsozialisten den Rechtsstaat der Weimarer Republik zerstörten. Sie zeigt auch auf, welche praktischen Auswirkungen die nach dem Krieg halbherzig reformierten Gesetze und die wieder eingestellten Nazi-Richter auch heute auf die aktuelle Rechtsprechung haben.
Ziel unserer Veranstaltung ist ein geschärftes Bewusstsein für historische Zusammenhänge in unserer Rechtsprechung und die notwendige Entrümpelung der deutschen Gesetzgebung.
Den kompletten Flyer können Sie hier herunterladen.

Gedanken zum Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung von Elsa Romfeld

Genichtete Leben

Auf der glatten, leicht spiegelnden, spießig-schmutzig-weißen Oberfläche dieses Objektes wächst nichts, da lebt nichts. Da kann nichts leben. Und da soll, so vermutet man instinktiv, nichts leben können. Seine Sterilität ist jedenfalls nicht..." zum vollständigen Text

Der Artikel im Mannheimer Morgen zum Umzug des Mahnmals ist hier dokumentiert

Mehr Informationen zu den Zwangssterilisierungen in Mannheim
Mehr Informationen zum Mahnmal und den Veranstaltungen

Stellungnahme des AK-Justiz zur
Zusatztafel zu den städtischen Ehrungen
für Heinrich Vetter

Der Gemeinderat hat im Sommer 2013 beschlossen, Heinrich Vetter die Ehrenbürgerschaft nicht abzuerkennen, aber wegen der Herkunft des Vermögens aus Arisierungen bei den Ehrungen eine Zusatztafel anzubringen. Der Text der Zusatztafeln ist enttäuschend. Wir hätten eine klarere Stellungnahme zum lange vertuschten legalisierten Raub erwartet. Außer Lob für den Stifter enthält der Text sublime Rechtfertigungen, Abschwächungen und Auslassungen. Es fehlt die Benennung des nationalsozialistischen Unrechts.

Die ausführliche Stellungnahme des AK-Justiz können Sie hier herunterladen.


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